Entdecken Sie die Zukunft des Greifens
Als führender Spezialist für mechatronische Greifsysteme entwickeln und fertigen wir seit 2008 smarte Servogreifer für das feinfühlige und präzise Handling von anspruchsvollen Greifteilen für die Montageautomation, Elektronik- und Halbleiterbranche sowie im Bereich Life Sciences.
Smarte Greifer. Nahtlos integriert.
Bei Weiss Robotics endet das Greifsystem nicht am Roboterflansch. Unsere GRIPLINK-Technologie ermöglicht eine nahtlose und effiziente Integration servoelektrischer Greifer direkt in Ihre Roboteranwendung – für mehr Flexibilität, einfache Inbetriebnahme und maximale Prozesssicherheit. Dank standardisierter Schnittstellen und intuitiver Steuerung reduziert GRIPLINK® den Programmieraufwand erheblich und ermöglicht eine schnelle Anpassung an wechselnde Produktionsanforderungen. Gleichzeitig sorgt die direkte Kommunikation zwischen Roboter und Greifer für präzise Bewegungsabläufe und eine zuverlässige Prozessüberwachung. Doch GRIPLINK kann mehr: Durchgängige Datenerfassung in Echtzeit ermöglicht die Analyse von Greifprozessen, unterstützt Deep-Learning-Anwendungen und liefert wertvolle Insights zur Prozessoptimierung. So schaffen Sie die Grundlage für intelligente Automatisierung und steigern langfristig Effizienz und Qualität in Ihrer Produktion.
SMART GREIFEN
Smarte Greifmodule von Weiss Robotics mit integrierter Werkstückerkennung und Griffüberwachung optimierten Ihren Greifprozess und machen Ihre Fertigung produktiver.
DIGITALER GREIFPROZESS
Greifmodule von Weiss Robotics mit direkter Datenanbindung bringen Ihren Greifprozess auf das nächste Level. So haben Sie Ihre Produktion stets im Griff.
EINFACHE INTEGRATION
Reduzieren Sie Ihre Engineering-, Montage- und Wartungskosten durch den Einsatz von smarten Greifmodulen von Weiss Robotics. Serienmäßig mit integrierter Diagnose.
GREIFEN MIT MEHRWERT
Bauen Sie Ihren technologischen Vorsprung aus mit smarten Handhabungslösungen von Weiss Robotics.
EXZELLENTE BERATUNG
Weiss Robotics ist der Spezialist für mechatronische Handhabungslösungen. Genießen Sie kompetente Beratung und erstklassigen Support von unseren Experten.
HIGHTECH MADE IN GERMANY
Als inhabergeführtes Unternehmen entwickelt und fertigt Weiss Robotics seine Produkte im schwäbischen Ludwigsburg. Vertrauen Sie auf Premiumqualität direkt vom Hersteller.
Aktuelle Highlights
Next-Generation Palletizing: INTRAPAL für Universal Robots Gen 7
Palettieranwendungen müssen zunehmend eine große Bandbreite an Kartons, Kisten, Trays und Ladungsträgern handhaben – häufig bei wechselnden Formaten und unterschiedlichen Anforderungen an den Greifprozess. Einige dieser Objekte, beispielsweise Lagerbehälter und offene Wellpapp-Trays aus der Lebensmittellogistik, lassen sich mit pneumatischen Vakuumsystemen nur schwer zuverlässig greifen: Offene oder perforierte Behälter ermöglichen keinen zuverlässigen Vakuumaufbau, strukturierte Oberflächen können zu Vakuumverlust führen und flexible Verpackungen können durch das Ansaugen verformt oder beschädigt werden. Mechanische Greifsysteme können diese Einschränkungen umgehen, erfordern bei konventionellen Lösungen jedoch häufig manuelle Anpassungen oder einen vollständigen Werkzeugwechsel, sobald sich die Produktabmessungen ändern.
Endanwender und Integratoren benötigen daher eine Lösung, die unterschiedliche Formate zuverlässig handhaben, nur die tatsächlich erforderliche Greifkraft aufbringen und sich per Software anpassen lässt – statt durch mechanisches Umrüsten.
Unser servoelektrischer Palettiergreifer INTRAPAL wurde genau für diese Anwendungen entwickelt. Er ermöglicht ein zuverlässiges, kraftgeregeltes Handling unterschiedlicher Produkte und Formate.
Mit unserer neuen URCapX-Integration lässt sich INTRAPAL direkt in PolyScope X konfigurieren, programmieren und steuern. Auf der Universal Robots Gen 7 Plattform ermöglicht die Ethernet-Schnittstelle am Werkzeugflansch zudem eine kurze, direkte Verbindung am Roboterarm. Dies reduziert die externe Verkabelung und unterstützt flexible Intralogistikanwendungen.
Anwender profitieren von der direkten Greifersteuerung in PolyScope X, der leistungsfähigen Konnektivität am Werkzeugflansch der g-Series und einer höheren Flexibilität bei anspruchsvollen Palettier- und Intralogistikanwendungen.
Die Lösung
INTRAPAL wurde speziell für diese Anforderungen an Flexibilität entwickelt. Der Greifer kombiniert einen servoelektrischen Antrieb mit 280 mm Hub, einem frei vorpositionierbaren beweglichen Finger und einer einstellbaren Greifkraft von 150 bis 1.200 N. Dadurch kann ein einziger Greifer eine große Bandbreite an Kartons, offenen Wellpapp-Trays, Getränkekisten und KLT-Behältern handhaben, ohne dass der Greifer gewechselt werden muss.
Die integrierte Greifteilerkennung und kontinuierliche Griffüberwachung liefern Rückmeldungen über den gesamten Prozess vom Aufnehmen bis zum Ablegen. INTRAPAL ist für Werkstücke bis 60 kg bei formschlüssigem Greifen beziehungsweise bis 30 kg bei kraftschlüssigem Greifen ausgelegt. Die zulässige Nutzlast in der jeweiligen Anwendung hängt von der gesamten Roboter- und Werkzeugkonfiguration ab.
Unser neues URCapX-Plugin stellt die Funktionen von INTRAPAL direkt in PolyScope X zur Verfügung. Anwender können den Greifer damit über die Roboteroberfläche konfigurieren, programmieren und steuern. INTRAPAL unterstützt standardmäßig Ethernet TCP/IP. Bei Gen 7 sorgen die kurze Ethernet-Verbindung und die Spannungsversorgung am neuen Werkzeugflansch für kurze Kabelwege und vermeiden die Verlegung eines langen Kommunikationskabels entlang des Roboterarms. Alternativ ermöglicht das optionale Modbus RTU den Betrieb über die Tool I/O-Schnittstelle des Roboters.
Der High-Power-Werkzeugflansch der g-Series ermöglicht den Betrieb von INTRAPAL mit voller Greifkraft direkt am Roboter und unterstützt damit das sichere Handling größerer Ladungsträger in Palettierprozessen. Anwender profitieren außerdem vom neuen SP7 Smart Panel mit seiner intuitiven Bedienoberfläche, das Einrichten und Programmieren direkt am Werkzeugflansch ermöglicht.
Für Anwendungen, die zusätzliche Funktionen direkt am Greifpunkt erfordern, ermöglichen die integrierten IO-Link-Schnittstellen von INTRAPAL den direkten Anschluss kompatibler Sensoren und Aktoren von Drittanbietern, beispielsweise Abstandssensoren, an den Greiferfingern. Diese lassen sich anschließend über das GRIPLINK® Ecosystem in PolyScope X steuern.
Ergebnisse
Für Endanwender liegen die unmittelbaren Vorteile in einer aufgeräumteren End-of-Arm-Installation und einer direkteren Inbetriebnahme. Anstatt bei jedem neuen Format den kompletten Greifer mechanisch auszutauschen, können Anwender Fingerposition, Greifkraft und Prozessparameter direkt im Roboterprogramm anpassen.
Weniger externe Komponenten und kürzere Kabelwege vereinfachen die Installation. Gleichzeitig sorgen die integrierte Greifteilerkennung und die kontinuierliche Griffüberwachung für mehr Transparenz im Greifprozess. Das Ergebnis ist eine anpassungsfähige Palettierlösung, die für häufige Formatwechsel, einen zuverlässigen Betrieb und zukünftige Erweiterungen ausgelegt ist.
„Mit Gen 7 hat Universal Robots die Voraussetzungen bei Konnektivität und Traglast geschaffen, um anspruchsvolle Intralogistikanwendungen zu realisieren. In Verbindung mit unserer neuen URCapX-Integration lässt sich INTRAPAL direkt am Werkzeugflansch anschließen und in PolyScope X bedienen. Dadurch lassen sich leistungsfähige Palettierlösungen einfacher integrieren und flexibel an unterschiedliche Anforderungen anpassen.“
- Dr. Karsten Weiss, Gründer und CEO, WEISS ROBOTICS


Universal Robots Gen 7
Universal Robots (UR), der ursprüngliche Hersteller kollaborativer Industrieroboter und Teil von Teradyne Robotics, hat mit Gen 7 seine siebte Robotergeneration vorgestellt. Die Plattform basiert auf dem Roboterbetriebssystem PolyScope X. Gen 7 wurde für die nächste Generation der Automatisierung entwickelt und erweitert die Konnektivität zwischen Robotern, Software, Sensoren, Bildverarbeitungssystemen und Endeffektoren. Dadurch können Hersteller leistungsfähigere Anwendungen mit geringerem Integrationsaufwand realisieren.
Die neue Gen 7 Roboterplattform wurde vom Werkzeugflansch bis zum Controller grundlegend überarbeitet und ist von Grund auf AI-ready konzipiert. Sie bietet Herstellern hohe Rechenleistung, umfassende Konnektivität und eine offene Architektur, um KI-Modelle direkt auf Produktionsrobotern einzusetzen, ohne Leistungseinbußen in Kauf nehmen zu müssen.
Was ist neu bei Gen 7?
- Neue Roboterarme der g-Series: UR10g-1750, UR17g-1300 und UR18g-950 ergänzen das Portfolio aus e-Series und UR Series.
- AI-ready Werkzeugflansch: Überträgt Daten, hohe elektrische Leistung und sicherheitsrelevante Signale direkt zum Werkzeugflansch. Kameras, Sensoren, Greifer und weitere Peripheriegeräte lassen sich dadurch einfacher anschließen und der Verkabelungsaufwand wird reduziert.
- Neues SP7 Smart Panel: Für das Einrichten und Programmieren direkt am Werkzeugflansch.
- CB7 Core Controller: 40 % mehr Rechenleistung bei 30 % kleinerem Platzbedarf. Er ermöglicht die Kommunikation über mehrere Netzwerke mit SPS, HMIs, MES-Plattformen, IPCs und Bildverarbeitungssystemen und reduziert gleichzeitig den Bedarf an externen Switches.
- PolyScope X Softwareplattform: Bietet moderne Programmierwerkzeuge und offene APIs für die Entwicklung und Bereitstellung von Edge-AI-Anwendungen mit IPCs und externer KI-Verarbeitung sowie Sicherheitsfunktionen gemäß ISO 10218-1:2025 und Cybersecurity-Konformität.
- Neu entwickeltes TP7 Core Teach Pendant: Für verbesserte Ergonomie und schnelleres Programmieren.
Ecosystem
Gen 7 wird durch das UR+ Ecosystem unterstützt – ein kuratiertes und umfassend getestetes Portfolio an Automatisierungsprodukten, die von UR validiert werden, bevor sie auf den Markt kommen.
„Was unsere Partner leisten, zeigt eindrucksvoll die Gestaltungskraft der offenen Plattform und des hochwertigen Ecosystems von UR. Sie nutzen die erweiterten Konnektivitätsfunktionen unserer Gen 7 Plattform und entwickeln darauf aufbauend einfach zu integrierende Produkte, die bereits heute in der Produktion eingesetzt werden können.“
- Susanne Nördinger, Head of Ecosystem Success EMEA
Warum das wichtig ist
Für Hersteller in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie, Produktionslogistik, Lagerlogistik und anderen Umgebungen mit hoher Variantenvielfalt können sich Produktformate und Anforderungen an den Materialfluss schnell ändern. Die Kombination von INTRAPAL mit Universal Robots Gen 7 bietet einen flexiblen, softwarekonfigurierbaren Ansatz für Palettier- und Materialhandhabungsaufgaben – ohne für jedes Format einen separaten Greifer zu benötigen.
Kunden erhalten einen integrierten Greifprozess, der sich einfacher implementieren und überwachen lässt und zugleich auf zukünftige Automatisierungsanforderungen vorbereitet ist.
Technische Daten, Anwendungen und verfügbare Downloads finden Sie auf der INTRAPAL Produktseite. Das INTRAPAL Datenblatt steht dort ebenfalls zum Download bereit.
Planen Sie eine Palettier- oder Intralogistikanwendung mit Universal Robots Gen 7? Kontaktieren Sie WEISS ROBOTICS, um Ihre Werkstücke, Traglastanforderungen und die passende Fingerkonfiguration für Ihre Anwendung zu besprechen.
Über WEISS ROBOTICS
WEISS ROBOTICS entwickelt und produziert intelligente servoelektrische Greifer für anspruchsvolle Automatisierungsaufgaben. Das inhabergeführte Familienunternehmen mit Sitz in Ludwigsburg betreut Kunden und Partner weltweit. Seine Lösungen kommen in der Elektronikfertigung, Montageautomation, Pharma- und Life-Science-Anwendungen sowie in der Intralogistik zum Einsatz.
Die Greifer verbinden Präzision und Flexibilität mit fein einstellbarer Greifkraft. Das GRIPLINK® Ecosystem ermöglicht Plug & Produce durch getestete Roboter-Plugins, standardisierte Schnittstellen und einheitliche Befehle und reduziert dadurch den Integrations- und Inbetriebnahmeaufwand.
Intelligente Steuerung, integrierte Sensorik und Echtzeit-Prozessdaten ermöglichen effiziente und zuverlässige Greifprozesse, gleichbleibende Qualität sowie eine kontinuierliche Überwachung, Diagnose und Optimierung – zentrale Voraussetzungen für Physical AI. WEISS ROBOTICS verbindet wegweisende Innovation mit zuverlässiger Qualität „Made in Germany“, langfristigem Denken und persönlichem Service.
Celine Weiß, Marketing Manager Partner & Events, c.weiss@weiss-robotics.com
ÜBER UNIVERSAL ROBOTS
Universal Robots ist ein weltweit führender Anbieter kollaborativer Industrieroboter (Cobots). Mit mehr als 100.000 weltweit verkauften Cobots wird die benutzerfreundliche Plattform des Unternehmens durch die intuitive PolyScope Software, mehrfach ausgezeichnete Schulungsangebote, umfassende Services und das weltweit führende Cobot-Ecosystem ergänzt. Damit bietet Universal Robots Kunden aus zahlreichen Branchen ein hohes Maß an Innovation und Auswahl.
Mit den fortschrittlichsten Robotern ihrer Klasse und einem wachsenden Portfolio einsatzbereiter KI-Anwendungen ist die neueste Technologie von UR für die Physical-AI-Revolution ausgelegt.
Universal Robots ist Teil von Teradyne Robotics, einem Geschäftsbereich von Teradyne Inc. (NASDAQ: TER), einem führenden Anbieter automatisierter Testsysteme und fortschrittlicher Robotiklösungen.
Nilufar Moosavi, Product Marketing Manager for Physical AI & Ecosystem, nims@universal-robots.com
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Kognitive Robotermanipulation
Wie können Roboter komplexe Aufgaben in realen Umgebungen selbstständig ausführen? Mit dieser Frage beschäftigt sich das AICOR Institute for Artificial Intelligence (IAI) an der Universität Bremen unter der Leitung von Prof. Dr. h.c. Michael Beetz.Im Mittelpunkt der Forschung stehen Robotersysteme, die ihre Umgebung wahrnehmen, Handlungen planen und eigenständig Entscheidungen treffen können. Statt lediglich vorprogrammierte Bewegungsabläufe auszuführen, sollen sie flexibel auf unterschiedliche Situationen reagieren – in Haushalts- ebenso wie in Industrieumgebungen.
Eine zentrale Voraussetzung dafür ist die zuverlässige Interaktion mit der physischen Welt. Genau hier kommt die Greiftechnik ins Spiel. Malte Huerkamp, Research Associate am IAI beschreibt ihre Bedeutung so: „Ohne ein zuverlässiges Greifsystem lassen sich weder Werkzeuge bedienen noch Objekte handhaben, was jeden weiteren Forschungsfortschritt blockiert.“
Flexible Greiftechnik für anspruchsvolle Forschungsszenarien
Für die Versuchsaufbauten am IAI wurde ein Greifsystem benötigt, das präzise, langlebig und flexibel einsetzbar ist. Die Entscheidung fiel auf Greifmodule von Weiss Robotics.
Aktuell werden die Greifer in Experimenten zum Schneiden von Obst und Gemüse eingesetzt – einem Teilproblem der automatisierten Mahlzeitenzubereitung. Solche Aufgaben zeigen besonders deutlich, wie anspruchsvoll robotische Manipulation in realen Szenarien ist: Unterschiedliche Objekte, Werkzeuge und Materialien erfordern flexible Lösungen am Roboterarm.
Ein wichtiger Vorteil ist dabei die Möglichkeit, Greiffinger individuell zu gestalten und auszutauschen. Das Team rund um Prof. Dr. h.c. Michael Beetz erklärt: „Das erlaubt uns, denselben Greifer für unterschiedliche Werkzeuge und Objekte zu nutzen, ohne jedes Mal das gesamte System zu wechseln.“
Einfache Integration in bestehende Roboterplattformen
Neben der mechanischen Flexibilität spielte auch die Integration in die vorhandene Laborumgebung eine wichtige Rolle. Am IAI kommen die Greifsysteme in Verbindung mit UR5-Robotern zum Einsatz.
Auch softwareseitig verlief die Einbindung ohne großen Aufwand. Die Forschenden berichten: „Dank der mitgelieferten ROS2- und Python-Schnittstellen ließ sich das Greifsystem schnell und ohne größeren Integrationsaufwand in unsere bestehende Systemlandschaft einbinden.“
Damit konnten die Greifer zügig in die bestehende Forschungsumgebung integriert und für verschiedene Experimente genutzt werden.
Professionelle Greiftechnologie für Forschung, Lehre und Projektarbeiten
Die Greifsysteme sind inzwischen fester Bestandteil der Roboterplattformen am IAI. Dadurch kommen sie nicht nur in Forschungsprojekten, sondern auch in Lehrveranstaltungen, Projektarbeiten sowie Bachelor- und Masterarbeiten zum Einsatz.
Für die Studenten entsteht so ein direkter Zugang zu professioneller Greiftechnologie und zu realitätsnahen Anwendungsszenarien. Die Arbeit mit den Systemen verbindet theoretische Inhalte mit praktischer Robotikerfahrung und unterstützt den Aufbau technischer Kompetenzen für den späteren Berufseinstieg.
Präzise Greifsysteme als Schlüsselkomponente für Roboter als Alltagshelfer
Ein zentraler Forschungsschwerpunkt der kommenden Jahre liegt auf Manipulationsaufgaben, die Roboter zu verlässlichen und weitgehend selbstständigen Helfern im Alltag machen sollen. Dazu zählen Anwendungen wie die Essenszubereitung oder das Ein- und Ausräumen von Geschirrspülmaschinen.
Damit solche Szenarien nicht nur geplant, sondern tatsächlich ausgeführt werden können, braucht es Greifsysteme, die präzise, zuverlässig und flexibel integrierbar sind. Genau hier leisten die Greifsysteme von WEISS Robotics einen entscheidenden Beitrag: Sie verbinden mechanische Präzision mit anpassbaren Greiffingern sowie passenden Schnittstellen für die Integration in moderne Roboterplattformen.
Mit Blick auf die Zukunft schreibt das Team des AICOR Instituts: „In den nächsten Jahren wird der Trend weiter dahin gehen, dass Roboter immer zunehmender mit Menschen zusammenarbeiten und komplexe Tätigkeiten auf Basis natürlichsprachlicher Anweisungen ausführen sollen.“
Wir freuen uns, dass Greifsysteme von Weiss Robotics die Forschungsarbeit am AICOR Institute for Artificial Intelligence der Universität Bremen unterstützen und wir damit einen Beitrag zur nächsten Generation kognitiver Robotersysteme leisten.
Motion Stream Interface – Physical AI beginnt hier.
Echtzeit-Motion-Streaming für adaptive Robotik, Teleoperation und KI-gestützte Manipulation.
Physical AI verändert die Robotik grundlegend: Bewegungen werden nicht mehr ausschließlich vorab programmiert, sondern entstehen zunehmend dynamisch aus Sensordaten, KI-Modellen und Echtzeitentscheidungen. Damit Roboter flexibel auf ihre Umgebung reagieren können, benötigen sie direkten Zugriff auf die Aktorik – mit minimalen Latenzen und kontinuierlichem Feedback. Genau hier setzt das Motion Stream Interface (MSI) von Weiss Robotics an.
MSI erweitert ausgewählte Servogreifer um eine leistungsfähige Echtzeit-Streaming-Schnittstelle. Externe Controller, KI-Systeme oder Teleoperationslösungen können Positions- und Kraftsollwerte als kontinuierlichen Motion Stream an den Greifer übertragen und gleichzeitig Sensordaten in Echtzeit auswerten. Der Greifer wird damit zum integralen Bestandteil moderner Steuerungs- und KI-Architekturen.
Für Maschinenbauer, Integratoren und Automatisierungsteams stellt sich zunehmend die Frage, wie intelligente Software mit realen Greifprozessen verbunden werden kann. Während KI-Systeme Bewegungen planen, Objekte erkennen oder Entscheidungen treffen, fehlt häufig der direkte Echtzeitzugriff auf den Endeffektor. MSI schließt diese Lücke und ermöglicht die kontinuierliche Ansteuerung des Greifers durch externe Systeme – von Vision-Anwendungen über eigene Regelalgorithmen bis hin zu modernen Physical-AI-Frameworks.
Typische Einsatzbereiche sind:
- Physical AI & Advanced Bin Picking
Adaptive Greifbewegungen für KI-basierte Robotik, komplexe Teilesituationen und Advanced Bin Picking. - Teleoperation & Remote Manipulation
Greiferbewegungen in Echtzeit übertragen, spiegeln und in Remote-Systeme integrieren. - Externe Greiferregelung & Forschung
Direkter Echtzeit-Zugriff für eigene Regelalgorithmen, Prototypen und Forschungsanwendungen.
Mit MSI schaffen Unternehmen die technische Grundlage für Robotikanwendungen, die nicht mehr ausschließlich auf festen Bewegungsabläufen basieren. Stattdessen entstehen adaptive Systeme, die auf Veränderungen reagieren, aus Daten lernen und ihre Aktionen in Echtzeit an die jeweilige Situation anpassen. Damit wird der Greifer zur aktiven Schnittstelle zwischen künstlicher Intelligenz und physischer Interaktion.
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